Mannschaftskämpfe
07.02.2010
Übersicht Mannschaftskämpfe
Aktuelle Tabelle
Heisfelde 2
Heisfelde I - SG Esens-Wittmund II 4 : 2
6. Runde
Heisfelde. Gegen Esens-Wittmund II gab es ein ungefährdetes 4:2.
Ralf Heyen konnte die offene a-Linie mit seinen Türmen besetzen
und hatte einen starken Läufer auf der Diagonale h1-a8. Sein
Gegner gab eine Figur am Königsflügel, um Ralf
Königsstellung zu öffnen. Ralf gelang es jedoch, seinen
König auf den sicheren Damenflügel zu bringen. Danach ging er
selber zum Angriff über. Er zwang seinen Gegner zu Fehlern und
gewann entscheidendes Material.
Dagmar Aden eröffnete aggressiv. Ihr Gegner ließ sich
gleich zu Anfang zurückdrängen und kam im Verlauf der Partie
nicht dazu, zu rochieren. Dagmar konzentrierte ihren Angriff auf das
Zentrum und baute starken Druck auf. Nach einer Ungenauigkeit des
Wittmunder Spielers opferte sie erst die Qualität und dann die
Dame. Ihr Gegner gab auf, weil das Matt nicht zu verhindern war.
Mein Gegner spielte Holländisch und griff frühzeitig im
Zentrum an, obwohl sein Damenfügel noch nicht entwickelt war.
Nachdem ich eine wichtige Verteidigungsfigur abtauschen konnte
offenbarten sich die Schwächen seiner Stellung. Ich konnte mit
Springer und Läufer eindringen und einen Springer auf d6
postieren. Nach einem Fehler verlor er zwei Bauern am
Königsflügel. Danach war seine Stellung nicht mehr zu halten.
Heinse van Houten baute sich bedächtig auf. Er konnte sich die
etwas aktivere Stellung schaffen, machte im entscheidenden Moment aber
statt eines Angriffszuges einen Sicherungszug. Letztlich waren nur noch
Bauern und Schwerfiguren auf dem Brett. Heinse ging kein Risiko mehr
ein und man einigte sich auf Remis. Damit war der Mannschaftskampf
gewonnen.
Benjamin Waldmann hatte nach der Eröffnung eine ausgeglichene
Stellung auf dem Brett, zog aber seine Dame aus dem Zentrum auf den
Damenflügel ab, um auf Bauernraub zu gehen. Dies nutzte der
Wittmunder, um seinerseits einen Rochadeangriff zu starten. Benjamin
eilte mit der Dame zurück, aber zu diesem Zeitpunkt stand sein
Gegner schon auf Gewinn. Nach einem Figurenverlust gab Benjamin auf.
Uwe Rau spielte eine sehr positionelle Partie. Beide Spieler
belauerten sich und warteten auf einen Fehler des Anderen. Uwe konnte
sich einen kleinen Vorteil herausspielen, konnte ihn aber in einer
schwierigen Stellung nicht in Gewinn ummünzen. Am Ende waren nur
noch Bauern und ungleichfarbige Läufer auf dem Brett.
| Heisfelde | SGEW II | 4 : 2 |
|---|---|---|
| Rau | deNeidels | ½ : ½ |
| Aden, M. | Klünder | 1 : 0 |
| van Houten | Coordes | ½ : ½ |
| Aden, D. | Rosenkranz | 1 : 0 |
| Waldmann | Franzisky | 0 : 1 |
| Heyen | Janßen | 1 : 0 |
Heisfelde II - Spieleclub Papenburg ½ : 3½
5. Runde
Bericht von Robert Rehberger
Heisfelde.
Einen tollen Kampf lieferte unsere 2. Mannschaft gegen den in der Liga DWZ-stärksten Gegner!
In meiner Partie spielte ich eine etwas unkonventionelle
Eröffnung, was meinen Gegner sichtlich überraschte! Auf e4-d6
folgte der erfrischende Bauernzug f4! Was er wiederum mit f5
beantwortete. Frühzeitig wurden also bedrohliche Linien
geöffnet und mein Gegner stand einige Züge später etwas
besser. Mein König hatte noch nicht rochiert und durch die offene
f-Linie sah ich mich verschiedensten Drohnungen ausgesetzt. Mir gelang
es allerdings ganz gut, mich zu verteidigen, um etwas später
meinerseits einen Angriff zu starten. Nach der großen Rochade
stand ich auf einmal besser und mein Gegner machte einen etwas
ungenauen Zug, der es mir ermöglichte, einen Bauern im Zentrum zu
schlagen. An dieser Stelle bot ich Remis, und zwar aufgrund der
Tatsache, dass wir gerade mal 16 Züge gespielt hatten und mir nur
noch eine halbe Stunde Zeit für die restlichen 24 Züge blieb.
Nach kurzer Beratung mit seinen Mannschaftskollegen nahm er das Remis
an!
Von Richards Partie konnte ich nur das Ende richtig verfolgen und da
stand er schon sehr schlecht. Sein Gegner hatte sich einen Freibauern
im Zentrum erkämpft und brachte diesen später durch. Richard
versuchte noch ein paar Fallen aufzustellen, doch diese wurden alle
gesehen. Nach Umwandlung des Bauern zur Dame war es nur eine Frage der
Zeit, wann Richard aufgeben würde.
Eine tolle Partie spielte Frank an Brett 1 gegen seinen wesentlich
stärkeren Gegner! Im Mittelspiel sah es sogar so aus, dass Frank
leichte Vorteile hätte. Beide Spieler überlegten lange an
ihren Zügen, so dass sie in Zeitnot gerieten. Franks Gegner
allerdings hatte noch 10 Minuten mehr Zeit zur Verfügung und
spielte diesen Vorteil aus. Prima gekämpft und toll
gespielt!
Und genau das: "Prima gekämpft und toll gespielt!" passt auch zur letzten Partie!
Oktavian wusste als Ersatzmann zu überzeugen, in dem er eine klasse Partie gegen seinen wesentlich stärkeren Gegner spielte.
Im Laufe der Partie gab Oktavian eine Leichtfigur für 3 Bauern.
Er hätte im Mittelspiel in ein Remis durch Dauerschach abwickeln
können, spielte aber auf Sieg. Im Endspiel Turm + 5 Bauern gegen
Turm+Springer+2 Bauern spielteOktavian leider etwas zu passiv. Der
König stand geschützt hinter einem Bauernwall, hätte
aber besser aktiv ins Spiel eingreifen können. Nach Turmabtausch
hatten beide einen Freibauern. Der Papenburger war Oktavian aber
leider ein Tempo voraus und so brachte er seinen Bauern durch und
spielte danach die Partie routiniert zu Ende.
Eine tolle Leistung, die eigentlichen einen halben Punkt verdient gehabt hätte!
Fazit: Mit solch zäher
Kampfkraft haben die Papenburger mit Sicherheit nicht gerechnet! Eine
tolle, kämpferische Leistung von allen.
| Heisfelde II | SC Papenburg | ½ : 3½
|
|---|---|---|
| Noever | Santen | 0 : 1 |
| Buß | Schmitz | 0 : 1 |
| Tomczyk
|
Grott | 0 : 1 |
| Rehberger | Averdung | ½ : ½ |
