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Übersicht Mannschaftskämpfe
Aktuelle Tabelle
Heisfelde. In der vierten Runde gab es ein knappes 3:3 gegen Varel II. Wir hätten den Kampf gewinnen, aber auch verlieren können.
Mein Gegner entwickelte sich nicht optimal und kam in eine leicht gedrückte Stellung. An einer Stelle nahm er einen Bauern mit seinem Turm, anstatt mit dem g-Bauern, um seine Königsstellung nicht allzustark zu öffnen. Danach konnte ich allerdings meine Bauern am Königsflügel in Gang setzten und mit einer Kombination einen Bauern gewinnen. Meine Dame und ein Springer drangen in die gegnerische Stellung ein. Nach zwei gezielten Springerzügen konnte ich einen Turm gewinnen. (1:0)
Ralf Heyen konnte mit einem Freibauern in die gegnerische Stellung eindringen. Mit dem richtigen Bauernzug hätte er eine Figur gewinnen können. Statt dessen musste er seinen Freibauern aufgeben und nahm ein Remisangebot seines Gegners an. (1½ : ½)
Uwe Rau konnte im Endspiel einen Bauern gewinnen, musste dafür aber ungleichfarbige Läufer in Kauf nehmen. Sein Gegner verteidigte sich genau und konnte die Stellung halten. (2:1)
Heinse van Houten und sein Gegner spielten die Partie ohne große
Fehler. Keine Seite konnte Vorteil erringen. Im Springerendspiel war
die Stellung dann auch technisch Remis. (2½ : 1½)
Dagmar Aden stand im ersten Teil der Partie besser. Sie konnte ihrem
Gegner einen Doppelbauern verpassen und hatte die aktiveren Türme.
Langsam kippte die Partie allerdings zu Gunsten des Varelers. Er
erlangte ein gewonnenes Turmendspiel und hätte einige Male mit den
richtigen Zügen die Sache klar machen können. Er übersah
diese Möglichkeiten jedoch und ermöglichte Dagmar, den
gegnerischen König von seinen Bauern abzudrängen. Daraufhin
war der Mehrbauer nicht mehr zu halten. (3:2)
Die Partie von Benjamin Waldmann wogte hin und her. Mal stand er
besser, mal sein Gegner. Im Endspiel hatte der Vareler die entfernten
Freibauern. Benjamin verteidigte sich zäh, konnte aber trotz
ungleichfarbiger Läufer nicht verhindern, dass sein Gegner einen
Bauern zur Dame umwandelte. (3:3)
| Heisfelde | Varel II | 3 : 3 |
|---|---|---|
| Rau | Decker | ½ : ½ |
| Aden, M. | Stindt | 1 : 0 |
| van Houten | Lübken | ½ : ½ |
| Aden, D. | Harke | ½ : ½ |
| Waldmann | Dr. Schepker | 0 : 1 |
| Heyen | Wildförster | ½ : ½ |
Heisfelde.
Wir trafen diesesmal auf die, laut DWZ, drittstärkste Mannschaft in unserer Gruppe.
Erstaunlicherweise war ich an Brett 4 als erster fertig! (Normalerweise muss ich als letzter immer das Licht ausmachen) Mein Gegner eröffnete etwas unkonventionell mit b6 und auf der anderen Seite g6, um die Läufer zu fianchettieren. Nach Vorstoß meiner beiden Zentrumsbauern bot ich den vergifteten e-Bauern als Opfer an, welches mein Gegner annahm, um dann im nächsten Zug mit viel Tempo und Abzugdrohung meinen Springer zu zentralisieren. Sein offen stehender König und mein schön geöffnetes Zentrum mit offenen Linien ermöglichten es mir, seinen König mit beiden Läufern, Springer und Turm in ein Mattnetz zu treiben. Und nach 15 Zügen war die Partie vorbei. (1 : 0)
Während meiner Partie hörte ich an Brett 2 Frank's Gegner folgenden Satz sagen: "Normalerweise muss ich jetzt zu Fuß nach Hause gehen"... Damit wollte er andeuten, wie schlecht er aus der Eröffnung gekommen war. Frank spielte Italienisch, gewann eine Leichtfigur und stand um einiges besser. Nun könnte man denken, bei ruhiger Spielweise schaukelt man die Partie schon nach Hause. Frank schien anderer Meinung und zog viel zu schnell, übersah dadurch eine Drohung des Gegners und die Partie war wieder ausgeglichen (Leichtfigur zurück gewonnen). Man einigte sich später auf Remis. (1½ : ½)
An Brett 1 spielte Christian eine ruhige Partie. Beide hatten gleiches Material. Scheinbar sah keiner der beiden einen entscheidenden Vorteil für sich und so einigte man sich auf Remis. (2:1)
Nun war es an Richard zu entscheiden, ob es ein Punkt wird, oder deren gar zwei?
Richard stand schlecht. Seinem Gegner war es gelungen, einen
Springervorposten auf d5 zu schaffen und mit einer schönen
Kombination einen Bauern zu gewinnen. Sein Gegner hielt den Druck
aufrecht und Richard verteidigte so gut es eben ging. Richard sah noch
eine kleine Möglichkeit in einer Springergabel mit Schachgebot und
Damengewinn und wie es oft so ist: Derjenige der auf Gewinn steht, ist
sich zu sicher, zieht zu schnell und übersieht die Gabel!! Danach
gab sein Gegner sofort auf. (3:1)
Ein überraschender, vielleicht etwas glücklicher Sieg, mit dem wir sehr zufrieden sein können!
| Heisfelde II | Aurich II | 3 : 1 |
|---|---|---|
| Jelden | Dominiak | ½ : ½ |
| Noever | Decher | ½ : ½ |
| Buß | Gladewitz | 1 : 0 |
| Rehberger | Wechselberg | 1 : 0 |